Die beste Zeit der Tee-Ernte
Nahezu ganzjährig wird der Tee im festgelegten Rhythmus von den hüfthohen Büschen gepflückt. Die jeweils beste Erntezeit ist von Anbaugebiet zu Anbaugebiet unterschiedlich.
Für Assam-Tees sind es die Monate Mai und Juni – die „Second Flush“ genannte Erntezeit. In Darjeeling werden im Frühjahr die so genannten „First Flush“ und im Sommer ebenfalls die „Second Flush“ geerntet.
Auf Ceylon gibt es zwei Erntezeiten – bedingt durch den wechselnden Monsun in den Hauptgebieten Dimbula und Uva.
Gepflückt wird jeweils ein Trieb mit Knospe und zwei Blättern („two leaves and a bud“). Je jünger und zarter die Blätter sind, um so besser wird die Teequalität. Eine Pflückerin in Assam erntet pro Tag bis zu 40 kg Teeblätter.
Das entspricht einer Menge von rund 8 kg schwarzem Tee.
Die weltweite Teeproduktion beträgt etwa 3,7 Millionen Tonnen. Davon sind ca. 40% für den Export bestimmt, der Rest verbleibt zum ständig steigenden Eigenverbrauch in den Produktionsländern.








